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Indonesia Tour (November / Dezember 2006)
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Indonesia Tour (November / Dezember 2006)
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Heute komme ich das erste Mal ins Internet, obwohl der Server sehr langsam ist. Aber es ist wenigstens eine Möglichkeit, mit euch in Verbindung zu treten. Hier ist es heiß – 37 bis 40°C im Schatten, aber im Hotel frieren wir wegen der Klimaanlagen. Indonesien ist ein Land mit einer großen Vielfalt und vielen kulturellen Unterschieden, aber es ist ein herrliches Land und die Menschen dort sind hungrig nach Gott.

Die ersten Versammlungen in Medan waren im wahrsten Sinnes des Wortes wundervoll. Jeden Abend nahmen an den Veranstaltungen etwa 5000 bis 6000 Menschen teil. Zu den Seminaren am Morgen kamen 2000 Menschen. Innerhalb dieser drei Tage, kann ich vorsichtig geschätzt sagen, haben wir ungefähr 20.000 Menschen erreicht.

Als ich durch die Straßen von Medan lief, war es für mich persönlich so als würde ich „nach Hause kommen”. Bekannte Gesichter, die gleichen Straßen und die gleiche Halle, in der wir unsere Versammlungen vor acht Jahren durchgeführt haben. Genau die Halle, wo der Herr mich 1995 von Brustkrebs geheilt hat!

Der Empfang dort war sehr herzlich.

Zu meiner völligen Überraschung erfuhr ich, dass es 25 Millionen Menschen in den noch nicht erreichten Gruppen von Sumatra gibt, die das Evangelium noch nicht gehört haben. Was für eine große Herausforderung liegt noch vor uns!

· Der Herr bewegte sich kraftvoll in den Veranstaltungen. Ein Mann, der für über ein Jahr bettlägerig war, sprang plötzlich auf und rannte durch die ganze Halle mit mir – geheilt!

· Ein junger buddhistischer Mann (ungefähr 20 Jahre alt), der sieben Jahre lang geistig gestört war – er konnte sich in keiner Weise mit seiner Familie verständigen – war plötzlich, während das Wort gepredigt wurde, vollkommen geheilt. Er betete das Übergabegebet mit mir am Mikrofon in perfektem Englisch. Seine ganze Familie (alle Buddhisten) wurden in der gleichen Nacht gerettet. Preist den Herrn!

· Zahllose Zeichen und Wunder geschahen – zu viele, um das genau untersuchen zu können, um euch davon zu berichten. Eine Heilung möchte ich doch herausgreifen, weil ich sie phantastisch finde: Eine ältere Dame hatte einen krebsartigen Tumor an ihrer Stirn über ihren Augen. Während des Treffens spürte ich plötzlich ein Drängen, krebsartige Tumore zurückzuweisen. Im selben Augenblick platzte der Tumor über ihrem Auge und lief aus. Ich glaube der Herr fing in dieser Nacht mit einem wunderbaren Heilungswerk bei ihr an.

Gayle Claxton

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Medan & Nias 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Medan & Nias 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann reisten wir weiter nach Nias. Der Übersetzer Abraham, der mit mir während der vergangenen 10 Jahre in Indonesien gearbeitet hat, sagte: „Suzette, Nias muss wohl der abgeschiedenste Ort sein, an dem wir jemals in Indonesien gewesen sind.“ Wenn du bedenkst, dass wir ja bereits in 30 bis 40 indonesischen Städten waren, dann sollte dir das eine Vorstellung davon geben, wie sehr dieser Ort von der Welt abgeschnitten ist. Drei Monate nach dem Tsunami zerstörte ein Erdbeben beinahe die ganze Insel Nias. Die Menschen dort sind sehr arm und bedürftig.

Die Bedingungen unter denen wir lebten, waren wirklich sehr einfach, aber es war das Beste, das sie hatten und es war für uns ausreichend. Zu baden mit einem bisschen kaltem Wasser auf dem Boden eines Eimers ist eine ganz schöne Herausforderung, aber möglich. Es braucht nur ein wenig Geschicklichkeit dazu! Jeden Abend war Fisch auf dem Tisch, frisch aus dem Meer gefangen. Die Mahlzeiten waren mit großer Liebe zubereitet worden. Eben indonesische Gastfreundschaft mit dem Besten, was sie hatten.

Die Treffen fanden in einem großen, ungefähr 2000 Teilnehmer (inclusive dem „Overflow-Raum”) fassenden Gebäude statt, das nach dem Erdbeben wiederaufgebaut worden ist. Eines der Seminare und auch eine Evangelisationsveranstaltung am Abend wurden durch die örtlichen Radiosender auf der gesamten Insel mit immerhin 400.000 Einwohnern übertragen.

Surabaya & Palangkaraya 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der erste Abend war „harte Arbeit” mit gewaltigem geistlichem Widerstand als der Feind versuchte, den ganzen Einsatz zu stören.

Der Durchbruch kam am nächsten Morgen in Gayles Seminar. Sie predigte eine kraftvolle Botschaft. Der Heilige Geist bewirkte eine Zerbrochenheit und Weinen unter denen, die dann dem Altarruf folgten. Die Atmosphäre war von solch einer heiligen Ehrfurcht vor Gott erfüllt, dass Seine Gegenwart fast zum Anfassen war. In der ersten Nacht wurde ein junges Mädchen hereingetragen. Bei ihr zeigten sich einige „dämonische Manifestationen”. Jedermann wollte sehen, was da passierte. Jesus setzte sie frei und am nächsten Tag leuchtete sie mit der Schönheit des Herrn als sie ihr Zeugnis gab.

Morgen werden wir unsere Kinder im Waisenhaus in Jakarta besuchen und unsere “Weihnachtsparty” mit ihnen haben. Voice in the City hat 180 Schultaschen gekauft, für jedes Kind eine als ein Weihnachtsgeschenk von unseren Gebetspartnern und uns. Am Samstag wird eine Frauenkonferenz sein. Dann geht es weiter zu den nächsten Evangelistionsveranstaltungen in Kupang, Malang und Palankaraja.