Moskona

Die Einwohner Mayefebs haben ein Jahr lang treu auf den Hubschrauber gewartet. Im Glauben bereiteten sie den Hubschrauberlandeplatz vor, obwohl viele ihrer Nachbarn sie auslachten...

Vom 5. bis 7. September 2016 ist unser Team, bestehend aus drei Personen von „Love Papua“, mit einem Hubschrauber nach Moskona geflogen, um den evangelistischen Einsatz und das Seminar vorzubereiten, dass Suzette dort abhalten wird. Wir besuchten in zwei Tagen sechs verschiedene Teile von Moskona und haben uns dort mit Pastoren, Gemeindeleitern, Stammeshäuptlingen, Regierungsangestellten und den Stammesangehörigen getroffen.

Vor 39 Jahren (1977) erreichte das Evangelium diesen abgelegenen Ort namens „Mayefeb“, Moskona, im „Kopf des Vogels Westpapua“ (Westpapua sieht auf einer Karte aus wie der Kopf eines Vogels). Jetzt ist es Teil des Regierungsbezirks „Bintuni“, Westpapua. Vor 1977 lebten die Einwohner Moskonas in Baumhäusern.

Die Einwohner Mayefebs haben ein Jahr lang treu auf den Hubschrauber gewartet. Im Glauben bereiteten sie den Hubschrauberlandeplatz vor. Obwohl viele ihrer Nachbarn aus umliegenden Dörfern sie auslachten, bauten sie weiter an dem Hubschrauberlandeplatz. Sie verwendeten große Hammer, um Steine zu zerschlagen und machten daraus einen flachen Landeplatz.

Schließlich, als Suzette mich bat den Mann zu kontaktieren, der im Juni 2014 an unserem Training im Love Papua Zentrum teilgenommen hatte und zurückgekehrt war, um das Feuer, dass er im Zentrum erhalten hatte, weiterzugeben, erzählte ich ihm, dass wir bereits einen Hubschrauber haben und bereit sind, nach Moskona zu fliegen. Er war wirklich aufgeregt und informierte seine Leute.

Durch Gottes Gnade wurde am 5. September der lang gehegte Traum der Einwohner Moskonas erfüllt, als wir dort ankamen. Sie sagten: „Obwohl wir den Hubschrauber noch nicht gesehen hatten, haben wir weiterhin jeden Samstagmorgen um 4:30 auf dem Landeplatz gebetet und um einen Hubschrauber und Erweckung für unser Land gebeten. Wir glaubten, dass Gott Mama Suzette zu uns schicken wird, was immer auch geschehen mag.“

Jetzt können sie wirklich sagen, dass Gott treu ist und ihre Gebete beantwortet hat. Sie konnten den Hubschrauber mit ihren eigenen Augen sehen, ihn anfassen, die Piloten und auch Suzettes Team berühren und sie konnten sich mit uns gemeinsam hinsetzen und essen. Mit Gott ist nichts unmöglich sagten sie zuversichtlich, als wir uns verabschiedeten und sie freuen sich darauf, Mama Suzette zu sehen und das Wort Gottes zu hören. Lasst uns weiter für Transformation und Durchbruch in Moskona beten.

Pak Tandi